Jedes Jahr neu

Das Motto des Kultursommers

Jedes Jahr werden im Kultursommer weit über 200 verschiedene Projekte realisiert, von denen sich etwa die Hälfte am jeweils aktuellen Kultursommer-Motto orientiert. Dieses Motto wechselt in jedem Jahr und das garantiert, dass kein Kultursommer wie der andere ist.

Im Rahmen dieser Motto-Orientierung zeigt die rheinland-pfälzische Kulturszene, über welch großartiges Innovationspotential sie verfügt und wie ideenreich die vielen kleinen und großen Projekte das Thema aufnehmen, variieren und inszenieren. Es ist eine besondere Herausforderung für alle Kulturschaffenden, jedes Jahr aufs Neue eine themenorientierte Projektarbeit zu präsentieren, aber zugleich auch eine große Chance, unvergleichliche und im wahrsten Sinne des Wortes einmalige Kulturereignisse hervorzubringen.

2016 - „Der Sommer unseres Vergnügens!“

Ein ganzer Kultursommer für die Komödie, das Kabarett und die Karikatur, für Scherz, Satire und tiefere Bedeutung, in Erinnerung an Größen wie Curt Goetz, Hanns Dieter Hüsch, Carl Zuckmayer, Charlie Chaplin oder Friedrich Dürrenmatt und, um große Jubiläen zu feiern: 100 Jahre DADA und 25 Jahre Kultursommer Rheinland-Pfalz!

Für eine freie Gesellschaft mit demokratischer Kultur sind Karikatur und Selbstironie, Satire und Humor elementar wichtig. 2016 soll daher all das fröhlich gefeiert werden, was in fünfundzwanzig Jahren von der Kulturszene im Land in Bewegung gesetzt wurde.

„Der Sommer unseres Vergnügens!“. Mit diesem Motto wurde das berühmte Shakespeare-Zitat vom „Winter des Missvergnügens“ umgewandelt. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass durch die Kultursommer-Projekte vieles auf den Kopf gestellt wird – aber auch auf die Beine!

2015 - "Helden und Legenden"

"Helden und Legenden" lautet das Motto des 24. Kultursommers. Die Eröffnung des Kultursommers wird Anfang Mai in Bitburg gefeiert - pünktlich zum 1.300jährigen Stadtjubiläum und den damit verbundenen Legenden und Heldengeschichten.

Rheinland-Pfalz ist reich an Geschichte, an Legenden und Sagen und an Helden, Männern und Frauen, die im kollektiven Gedächtnis sind. Nicht nur die Kulturgeschichte – auch die Gegenwart wimmelt von Helden, von Stars und Superstars, im Kino, in der Literatur, im Comic, im Sport.
Was fällt Ihnen zu Helden ein? Brauchen wir heute noch Helden? Bei Legenden kommt es nicht darauf an, ob etwas im historischen Sinne „wahr“ ist, sondern Legenden erzählen von Heiligen und anderen vorbildlichen Menschen.
Wahrheit und Legende – das ist ein Thema, das künstlerisch bearbeitet, beantwortet werden könnte. Und natürlich erwarten wir zahlreiche Musiklegenden im Programm des Kultursommers 2015.

2014 - "Mit allen Sinnen"

Der Kultursommer 2014 wird unter dem Motto „Mit allen Sinnen“ stehen. So sind wirklich alle angesprochen, alle Künste, alle Formen, alle Menschen. Es soll sinnlich, besinnlich oder auch irrsinnig werden. Keine Einschränkungen im Denken und Fühlen und Planen!

Man kann das „barocke“ Thema auch historisch angehen und mit der Epoche des Barock Facetten dieses Mottos gestalten. Zahlreiche Zeugnisse dieser Zeit schmücken ja auch Rheinland-Pfalz – Schlösser, Palais und Kirchen: großartige und zum Teil außergewöhnliche Spielorte für ein Kultursommer-Projekt! Das Barock bietet eine ungeheure Fülle von sinnlicher und sinnenfreudiger Musik, bildender Kunst, Malerei, Literatur und Theater, es ist aber auch die Epoche des Dreißigjährigen Krieges.

Natürlich soll bei einem solchen Motto das Aktuelle, das Zeitgenössische und Globale nicht zu kurz kommen! Es bietet vielfältigste Möglichkeiten für spartenübergreifende Projekte, in denen Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken, Sehen in Kunst- bzw. Kulturprojekten zusammengebracht werden können.

2013 - "Eurovisionen"

Europa ist das Nachrichten-Thema, Tag für Tag, seit Monaten. Europa beschäftigt die aktuelle Politik. Europa bewegt die Menschen. Seien wir ehrlich: Es ist der Euro, der bewegt, beschäftigt, verunsichert. Europapolitik ist derzeit vor allem Fiskalpolitik, Geldpolitik. 

Aber auch jetzt wird ein Programm „Kreatives Europa“ von der Europäischen Kommission für die Jahre 2014 bis 2020 konzipiert. Die Kommission will das Budget „für die Förderung des kulturellen, kreativen und audiovisuellen Sektors“ erhöhen, wie es in amtlichen Mitteilungen heißt. Das bedeutet: Die ökonomische Perspektive reicht nicht aus.

„Eurovisionen“ ist das Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz für das Jahr 2013. Wir suchen gute Ideen für Europas Zukunft und sind überzeugt: Die Kulturszene hat Ideen. Wie soll ein zukünftiges Europa aussehen? Auf welchen Werten kann es basieren? Auf was lässt sich Europa begründen?

Wir – Europas Bürgerinnen und Bürger – müssen entscheiden, wie Europa zukünftig aussehen soll. „Wir müssen noch mehr Europa wagen, “ sagte Ministerpräsident Kurt Beck jüngst bei der Jubiläumsveranstaltung zum Hambacher Fest. Und natürlich sollte die Kulturszene dabei vorangehen – und auch neue Wege einschlagen.

 

2012 - "Gott und die Welt"

Der Themenkomplex „Kultur und Religion“ soll im Mittelpunkt des 21. Kultursommers Rheinland-Pfalz stehen.

Alle Kunstäußerungen des Menschen sind wohl ursprünglich aus kultisch-religiösen Handlungen hervorgegangen. Deshalb ist Religionsgeschichte zum guten Teil immer auch Kunstgeschichte. "Die Kunst ist die irdische Schwester der Religion", bemerkte im 19. Jahrhundert schon der Dichter Adalbert Stifter. Und „Die Kirche braucht die Kunst", hat z. B. Papst Johannes Paul II. wiederholt betont.

Doch nicht nur die religiöse Kunst, sondern auch die kritische, sich aus der Sphäre der Religion zu emanzipieren trachtende Kunst ringt mit den Sinnfragen und dem Ganzen der Welt. Es gibt daher sehr viele Möglichkeiten, treffliche Beispiele für das reiche und auch spannungsreiche Verhältnis von Kultur und Religion zu finden bzw. dieses in einem Projekt zu gestalten.

Frühere Jahre

2011 - "Natürlich Kultur"

Der 20. Kultursommer Rheinland-Pfalz steht vor der Tür! So ist das Motto für 2011 ganz selbstbewusst eine Parole zum runden Geburtstag: „Natürlich Kultur“.

Aber nicht nur das: Ob Kurpark oder englischer Landschaftsgarten, Klostergarten, japanischer Garten, Schlosspark oder Stadtpark – wir sind gespannt auf Projekte in Parks und Gärten. Den Anlass gibt die Bundesgartenschau (BUGA) in Koblenz, die an ihren drei Standorten Deutsches Eck, Schloss und Festung Ehrenbreitstein Natur UND Kultur in Hülle und Fülle bieten wird. Zum Beispiel die offizielle Kultursommereröffnung am zweiten Maiwochenende auf der Festung Ehrenbreitstein.

Auf einer tieferen Ebene geht es bei diesem Motto nicht zuletzt auch grundsätzlich um das Verhältnis von Natur und Kultur. Natur als das, was nicht vom Menschen geschaffen oder geformt wurde, und Kultur als der Bereich, wo seine Handschrift spürbar wird.

2010 - "Über Grenzen"

... ein sehr assoziatives und vielschichtiges Motto. Es können politische oder kulturelle Grenzen im Mittelpunkt der Kulturprojekte stehen oder auch Grenzüberschreitungen unterschiedlichster Art. Und "über seine Grenzen gehen" kann man im positiven, aber auch im negativen Sinne, denn Grenzen haben ja auch manchmal ihren Sinn und ihre Berechtigung. Sie zu überschreiten kann zuweilen auch eine leidvolle Erfahrung sein.

Ob sichtbare historische Grenzen wie der römische Limes und der Westwall oder die erfreulicherweise immer weniger sichtbaren Grenzen zu unseren europäischen Nachbarn, ob Grenzen von Mundarten und ehemaligen politischen Zugehörigkeiten (wie der Fall der Mauer vor 20 Jahren) oder die Grenzen zwischen verschiedenen Kulturen, Nationalitäten und Mentalitäten innerhalb und außerhalb unseres Landes - oder auch die Frage eines konstruktiven Miteinanders:

„Über Grenzen“ will dazu anregen, Ländergrenzen zu überschreiten und Grenzen im Kopf abzubauen.

2009 - "Cool Britannia!"

„My name is Karim Amir, and I am an Englishman born and bred." – so beginnt der Roman „The Buddha of Suburbia“ des Briten Hanif Kureishi. Mit anderen Worten, die Kulturszene Großbritanniens spiegelt längst nicht nur eine lange und große Tradition, sondern auch die durch die Commonwealth-Briten geprägte kosmopolitische Kultur der Gegenwart wider. Diese bringt immer wieder Talente und Stars hervor, so dass das Land Shakespeares heute mehr denn je ein cooler „Meltingpot“ geworden ist - besonders natürlich in der Weltstadt London, aber auch in Manchester, Bristol, Edinburgh, Birmingham, Liverpool und vielen anderen Orten. Nicht zuletzt deshalb haben wir unser Motto „Cool Britannia“ genannt (übrigens ein Slogan aus den neunziger Jahren, der selbst schon wieder leicht historisch geworden ist).

Nachdem wir 1995 den USA, 1999 Frankreich und 2004 Italien unsere Aufmerksamkeit gewidmet haben, möchten wir uns im Kultursommer 2009 intensiv mit der Kultur Großbritanniens auseinandersetzen (d. h. mit England, Schottland, Wales – politisch und kulturell auch mit einem Brückenschlag zu Nordirland). Sie hat so viel zu bieten – auch vieles, was wir nicht oder noch nicht gut genug kennen, oder was wir noch einmal neu für uns entdecken könnten.

2008 - "Arbeitswelten – Lebenswelten"

Wie wir leben, wie wir arbeiten – das hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal verändert und beeinflusst unsere familiären und sozialen Beziehungen. Welche Bedeutung haben Kunst und Kultur bei diesen veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen? Hat sich ihre Bedeutung nicht auch verändert?
Was sagen uns die Künste zum Beispiel über unser Leben als Arbeitsleben und unsere Lebenswelt jenseits der Erwerbsarbeit? Sind sie nicht bereits selbst ein wesentlicher Teil der gemeinnützigen Arbeit? Und sind nicht gleichzeitig kulturelle Einrichtungen längst ein Bestandteil der heutigen Freizeit- und Tourismuswirtschaft und selbst ein großer Arbeitsmarkt geworden, der - unbemerkt von vielen - längst mehr Wachstum und Beschäftigung generiert als viele klassische Industriezweige?
Wie steht es eigentlich mit dem Verhältnis von freier und gebundener Zeit, von Zeit, die von Menschen für freiwillige Verpflichtungen eingesetzt wird - oder für den Besuch von Veranstaltungen – und wenn, für welche? Nicht nur das Geld-, auch das Zeitbudget ist begrenzt.

Es lassen sich zahlreiche Fragen an unsere Arbeits- und an unsere Lebenswelt stellen. Diese Fragen künstlerisch zu gestalten, dazu lädt das Motto 2008 ein.

2007 - "Rebellen, Reformer, Revolutionäre"

Beim Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2007 „Rebellen, Reformer, Revolutionäre“ soll es um das Verhältnis von Kunst bzw. Kultur und Politik gehen.
Anlässe zur Wahl gerade dieses Mottos für das Jahr 2007 gibt es viele, zum Beispiel das sechzigste Jubiläum des Landes Rheinland-Pfalz oder die „Großen Persönlichkeiten der Region“, denen unser Kulturbeitrag zum Programm der Kulturhauptstadt 2007 „Luxemburg & die Großregion“ gewidmet ist. Die Region, die heute Rheinland-Pfalz heißt, hat eine ganz außergewöhnlich große Zahl von Menschen hervorgebracht oder zumindest beherbergt, die einem sofort zu diesen drei Begriffen einfallen können, von Karl Marx über Martin Luther (in Worms), den Freiherrn vom Stein aus Nassau an der Lahn oder den Philosophen Ernst Bloch.

Im Kultursommer 2007 wird aber keineswegs nur nach landesbezogenen Themen und Persönlichkeiten gesucht, sondern ebenso nach dem politischen Theater, etwa eines Brecht oder Hochhuth, nach wichtigen politischen Filmen, oder auch nach Literatur oder bildender Kunst, die dezidiert politisch verstan-den werden will. Dabei geht es nicht gerade um eine Rückkehr des „Agitprop“, sondern eine qualitätsvolle Auseinandersetzung mit Persönlichkeiten, mit Werken, mit dem Verhältnis von Kunst und Politik allgemein.

2006 - "Welt-Meister"

Dieses Jahr wird das Programm durch das Motto „Welt-Meister“ geprägt - inspiriert durch die Fußball-Weltmeisterschaft vom 8. Juni bis zum 9. Juli 2006 in Deutschland. In dem rheinland-pfälzischen Austragungsort, der Stadt Kaiserslautern, findet die offizielle Kultursommer-Eröffnung vom 5.-7. Mai statt, mit einem großen Kulturfest für die ganze Familie. Das gesamte kulturelle Rahmenprogramm der Stadt Kaiserslautern zur Fußball-Weltmeisterschaft wird bis zum 9. Juli vom Kultursommer begleitet und mit dem WM-Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ thematisch verbunden.
Aber nicht nur Kaiserslautern als rheinland-pfälzischer Austragungsort wird Publikumsmagnet für Gäste von nah und fern sein, auch die Stadien in der Nähe der Landesgrenzen wie Köln, Stuttgart und Frankfurt werden viele Gäste locken entlang des Rheins Quartier zu beziehen. Ein guter Grund einmal wieder zu zeigen, wie vielfältig und hochkarätig die Kulturszene des Landes ist!

Natürlich geht es bei unserem Motto um originelle Ideen zum Thema Fußball oder Sport im Allgemeinen. Doch die „Welt-Meister“ in der Kultur heißen ja nicht Pelé, Maradona, Zidane, Beckham oder Kahn, sondern Mozart, Rembrandt, Goethe, Shakespeare, Tolstoi oder Chaplin – mit anderen Worten: Uns geht es um die so genannten Klassiker, also Künstlerinnen und Künstler, deren Namen man auf der ganzen Welt kennt – oder kennen sollte. Sappho, Camille Claudel, Mary Shelley, Clara Schumann, Frida Kahlo, Sarah Bernhardt - das Motto 2006 bietet natürlich auch Gelegenheit sich mit dem traditionellen Kanon auseinander zu setzen und sich die Frage zu stellen, wie heute Klassiker und kulturelle Ikonen der Gegenwart entstehen. Zu den Klassikern zählen für uns auch weltbekannte Figuren aus Kunstwerken, wie zum Beispiel Odysseus, Jeanne d’Arc, Don Quichotte, Scheherazade, die Mona Lisa oder Faust. Unsere ursprüngliche Überlegung, die Klassiker nur aus den Ländern zu suchen, die schon einmal Fußball-Weltmeister waren, wie sie in meinem Brief vom Juli 2004 anklang, haben wir zugunsten einer großen internationalen Bandbreite wieder aufgegeben: Klassiker aller Länder können Thema Ihres Projekts für 2006 sein.

Eines gilt wie jedes Jahr: Der Ball ist zwar bekanntlich rund, doch Kultur darf und soll Ecken und Kanten haben. Auch die Auseinandersetzung mit Klassikern und dem Kanon sollte möglichst unkonventionell, innovativ und aus einer neuen Perspektive geschehen.

2005 - "Kultur und Wissenschaft"

Der Kultursommer Rheinland-Pfalz 2005 steht unter dem Motto "Kultur und Wissenschaft" und beschäftigt sich mit dem wechselseitigen Verhältnis dieser beiden Bereiche in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Das Eröffnungsfest findet vom 6. bis 8. Mai in der Universitätsstadt Trier statt.

Ohne die Beiträge der Kultur sind die gesellschaftlichen Umbrüche unserer Zeit nicht zu bewältigen. Diese Umbrüche sind letzten Endes durch die Wissenschaft in unsere Welt gebracht worden, sodass die Stärkung der Wechselbeziehung zwischen Kultur und Wissenschaft Ziel jeder Kulturpolitik sein muss.

Die Frage nach dem wechselseitigen Verhältnis zwischen Kultur und Wissenschaft und nach den Veränderungen im Welt- und Menschenbild mag zunächst vielleicht etwas abstrakt erscheinen. Bei näherem Hinsehen sind die Zusammenhänge aber schnell erkennbar: Es geht um Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Parallelen und Widersprüche, historische Begegnungen und gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen.
Man denke an die Renaissance, an Leonardo da Vinci, der Künstler und Erfinder zugleich war, an Goethe, den Künstler und Naturforscher, dessen Werk von der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Ergebnissen von Wissenschaft durchsetzt ist. Man erinnert sich auch an die von der modernen Physik und Psychologie beeinflussten Bilder von Salvador Dalí, an den Zusammenhang zwischen Bach´scher Musik und Mathematik oder an den Bereich der Utopien oder Science-Fiction.
Denken Sie auch an die Veränderungen, die die Wissenschaft bewirkt hat und wie Künstler letztlich nicht nur darauf reagiert haben; es sind die Künstler, die sich mit den Fragen unserer Zeit auseinandersetzen. Oft mahnen Künstler, sie reflektieren die Wissenschaft, appellieren an die Verantwortung der Wissenschaftler und artikulieren Furcht vor den Folgen des Fortschritts, wie zum Beispiel nach dem Bau der Atombombe in Dürrenmatts „Die Physiker“. Kunst und Kultur bilden dabei eine moralische Instanz, wobei sie die Wissenschaft nicht verurteilen, sondern den kritischen Blick schärfen und im Sinne der Aufklärung wissenschaftliche Ergebnisse auf gesellschaftliche Folgen hinterfragen.

2004 - "Kennst Du das Land ...? (Italien)"

Der Kultursommer Rheinland-Pfalz 2004 hat das Motto „Kennst Du das Land ...? (Italien)“. Die Eröffnungsveranstaltung ist vom 7. bis zum 9. Mai 2004 in der historische Altstadt von Neustadt an der Weinstraße - im Zentrum der Pfalz, der „Toskana Deutschlands“.

Das Kultursommer-Motto 2004 gibt uns die Möglichkeit, die alte, reiche und vielfältige Kultur eines europäischen Nachbarlandes besser kennen zu lernen, zu dem offensichtlich gerade wir Deutschen ein besonderes Verhältnis haben.
Um die spezielle Italien-Sehnsucht der Deutschen soll es daher auch gehen im Kultursommer 2004. Was war und ist es, was die Deutschen seit Jahrhunderten gerade an Italien so fasziniert? Ist es das reiche kulturelle Erbe der Antike? Verbindet uns immer noch das Römische Reich Deutscher Nation der deutschen Kaiser des Hochmittelalters? Ist es die große kulturelle und geistliche Tradition der katholischen Kirche mit Rom als Zentrum? Die geniale Kraft und der Humanismus der Renaissance? Die ungeheure Musikalität des italienischen Volkes? Der einschmeichelnde Klang der italienischen Sprache?

Was es auch jeweils ist, das von Goethe bis Robert Gernhard, von den Bildungsreisen der Oberschicht des 18. Jahrhunderts bis zur Toskana-Fraktion der Gegenwart an Italien fasziniert: Das schier ununterbrochene Schwärmen für „Bella Italia“ muss seine guten Gründe haben.
Folgen wir also den Spuren der Maler, der Musiker und Dichter und der vielen Kulturinteressierten und geben in einem Projekt eine originelle Antwort auf die Frage: „Kennst du das Land...?“ Aus unterschiedlichen Perspektiven, mit Licht und Schatten, mit möglichst allen denkbaren Kultursparten und - wie immer - mit dem Bemühen um Qualität und Originalität.

2003 - "Ein Land - viel(e) Kultur(en)"

Der Kultursommer Rheinland-Pfalz 2003 hat das Motto „Ein Land - viel(e) Kultur(en)“. Die Eröffnungsveranstaltung wird - wie gewohnt am ersten Maiwochenende - in Neuwied stattfinden, einer Stadt, welche die positiven Aspekte unseres Mottos aufgrund ihrer historischen Toleranz und Weltoffenheit besonders gut verkörpert.

Was meinen wir mit „Ein Land - viel(e) Kultur(en)“? Der Dichter Carl Zuckmayer aus Nackenheim beschreibt es in seinem Stück „Des Teufels General“:
„... Da war ein römischer Feldhauptmann, ein schwarzer Kerl, braun wie ne reife Olive, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht. Und dann kam ein jüdischer Gewürzhändler in die Familie, das war ein ernster Mensch, der ist noch vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Haustradition begründet. – Und dann kam ein griechischer Arzt dazu, oder ein keltischer Legionär, ein Graubündener Landsknecht, ein schwedischer Reiter, ein Soldat Napoleons, ein desertierter Kosak, ein Schwarzwälder Flößer, ein wandernder Müllerbursch vom Elsass, ein dicker Schiffer aus Holland, ein Magyar, ein Pandur, ein Offizier aus Wien, ein französischer Schauspieler, ein böhmischer Musikant – das hat alles am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen und gesungen und Kinder gezeugt – und – und der Goethe, der kam aus demselben Topf, und der Beethoven, und der Gutenberg, und der Matthias Grünewald, und – ach was, schau im Lexikon nach. Es waren die Besten, mein Lieber! Die Besten der Welt! Und warum? Weil sich die Völker dort vermischt haben. Vermischt wie die Wasser aus Quellen und Bächen und Flüssen, damit sie zu einem großen, lebendigen Strom zusammenrinnen. Vom Rhein – das heißt: vom Abendland.“

Ein wichtiges Thema der Gegenwart und der nahen Zukunft ist die Migration, die Integration von zunächst „fremden“ Menschen in unsere Gesellschaft. Jenseits rechtlicher Regelungen in Ausländer- oder Einwanderungsgesetzen wird unsere innere Bereitschaft zum Zusammenleben mit bis dato Unbekannten und Unbekanntem über den Zustand unseres Gemeinwesens entscheiden: Wie wird es uns gelingen, nicht nur miteinander auszukommen, sondern auch die kulturellen Impulse, die Zuwanderer aus anderen Ländern und Kulturkreisen mitbringen, aufzunehmen und zu einen konstruktiven Miteinander zu kommen?
Gerade Kunst und Kultur können Brücken bauen, um die Angst vor dem Fremden überwinden zu helfen, können uns neugierig und aufgeschlossen machen, unser Verständnis des Fremden vertiefen und aus Fremden Freunde machen. Das ist keineswegs nur einseitig gemeint, das fordert immer beiden Seiten etwas ab. Deshalb geht es uns nicht darum, den Eindruck vermitteln zu wollen, es gäbe keine Spannungen, Missverständnisse und Schwierigkeiten. Diese sollen durchaus offen thematisiert und konstruktiv behandelt werden.

2002 - "Reise in die Romantik"

Der Kultursommer Rheinland-Pfalz begibt sich in 2002 auf eine "Reise in die Romantik". Die Eröffnungsveranstaltung findet - wie immer am ersten Maiwochenende - dieses Mal in Bingen/ Rhein am Tor zum romantischen Mittelrhein statt. Und das aus guten Grund, denn 2002 ist es genau 200 Jahre her, dass zum ersten Mal von der "Rheinromantik" die Rede war.
Im Jahre 1802 reisten Friedrich Wilhelm Schlegel (Philosoph aus Jena), dann Achim von Arnim und Clemens von Brentano zu Fuß und per Schiff den Mittelrhein entlang. Andere Dichter, Musiker und Maler - und auf ihren Spuren Touristen - folgten. Ihre Berichte über die Schönheit der Landschaft prägten das Bild der "Rheinromantik" und erweckten den auf Bildung und Vergnügen angelegten Tourismus dieser Zeit.
Heute zeigen sich Ansätze für eine neue touristische Blüte: Burgen und Schlösser befinden sich in guten Händen und eben solchem Zustand, sie locken die Gäste mit vielfältigen neuen und kulturellen und unterhaltsamen Angeboten.

Für den Kultursommer Rheinland-Pfalz macht die "Reise in die Romantik" aber nicht nur am Rhein Station: auch die Romantik anderer Länder, die französische oder auch die englische, ist für dieses Motto von großem Interesse, denn "romantisch" war nicht nur der Rhein, "romantisch" waren nicht nur Dicht- und Kunstwerke, romantisch waren auch die damaligen Visionen von einem einigen Europa und das Interesse an der eigenen Vergangenheit und der Weisheit anderer Kulturen. Als Ziel der Kunst galt besonders der deutschen Romantik die Verwandlung der Welt in Seele und Geist durch die von Sehnsucht nach dem Unendlichen bewegte Phantasie.

So wird der Kultursommer im Rahmen diverser Mottoprojekte sowohl in den Bereichen der Literatur, der Bildenden Künste und der Musik, durch Tanz, Theater und Film versuchen, die Epoche der Romantik, die um die Wende zum 19. Jahrhundert Aufklärung und Klassizismus abgelöst hatte, den Menschen in Rheinland-Pfalz und über die Landesgrenzen hinaus stärker ins Bewusstsein zu bringen.

Was ist eigentlich romantisch? Welche Art von Romantik ist eher reaktionär, welche progressiv? Wo ist die Romantik in unserer Gesellschaft noch wirksam? - Fragen, mit denen sich der Kultursommer Rheinland-Pfalz zwischen dem 1. Mai und dem 3. Oktober 2002 zusammen mit den vielen freien und kommunalen Veranstaltern und Projektleitern vor Ort befassen wird.

2001 - Der 10. Kultursommer:"Stadt, Land, Fluß"

Beim Kultursommer-Motto 2001 ging es um das komplexe Verhältnis von Kultur und Natur. Kultur, das meint die Handschrift des Menschen in der Natur, sozusagen seine "zweite Natur". Doch dieses Verhältnis des Menschen zu seiner Natur war immer schon ein wechselseitiges: ist es auf der einen Seite von Liebe und Fürsorge geprägt, bestimmen auf der anderen Seite Ängste vor Ausbeutung und Zerstörung die Beziehung. Die Spannungsbögen zwischen Stadt und Land, Mensch und Natur, Vergangenem und Zukunftsvisionen bildeten den Schwerpunkt des Kultursommers 2001, der wieder mit über 1600 Veranstaltungen in ganz Rheinland-Pfalz vertreten war.

Eröffnet wurde der Kultursommer am 5. und 6. Mai in Pirmasens mit einem großen Bürgerfest. Zwei Tage lang wurde die Innenstadt zur Bühne: spektakuläres Straßentheater, Clownerie, Musik und vieles mehr sorgten für einen stimmungsvollen Auftakt. Den Abschluß bildete das große Bürgerfest am 3.Oktober zum Tag der Deutschen Einheit in Mainz.


2000 - "Muse, Mensch, Maschine"

Zwei Ereignisse gaben Anlass zu dieser Themenwahl: Die EXPO 2000 in Hannover mit ihrem Motto "Mensch-Natur-Technik" und das Gutenbergjahr in Mainz. Beides findet sich wieder im Kultursommer-Motto "Muse, Mensch, Maschine".

Die wechselseitigen Beziehungen zwischen Technik und Kunst haben sich im Laufe der Geschichte vielfach gewandelt. Sie reichen von krasser Gegenüberstellung, wie zum Beispiel in der Romantik bis hin zur Identifikation und einem gemeinsamen Ausdruck für kreatives Tun, wie in der Antike und Renaissance, den Zeiten, in denen alles vom Menschen hervorgebrachte als Kunstwerk galt. So haben sich schon immer Kunst und Technik gegenseitig beeinflußt: seit Anbeginn menschlicher Kulturgeschichte tragen technische Mittel zur Entstehung von Kunstwerken bei und umgekehrt: Künstler regen immer wieder zu technischen Innovationen an und nehmen technische Entwicklungen vorweg.

Das Motto "Muse, Mensch, Maschine" versuchte in vielen Facetten dieses vielschichtige Verhältnis von Kunst und Technik aufzugreifen. In den Kultursommer- Reihen, den Tourneen und zahlreichen Theater-, Musik-, Kunst und Literaturveranstaltungen wurde das Motto sinnlich erfahrbar gemacht. über 1600 Veranstaltungen waren es auch in diesem Jahr. Die Kultursommer-Festivals meldeten Besucherrekorde!

Bei der großen Eröffnungsveranstaltung am 6. und 7. Mai in Mayen stellten Straßentheater, Live-Musik und Kunstauktionen zum diesjährigen Motto sowie ein großes Kinderfest die Hauptattraktionen. Den Abschluß des Kultursommers 2000 bildete ein festliches Konzert für Chor und Orchester mit Werken von Wagner, Strauß und Cherubini mit dem Titel "Tod und Verklärung" am 3. Oktober im Speyerer Dom, das zuvor in Koblenz, Trier, Köln und Frankfurt gastiert hatte.
Zwei Schwerpunkte bildeten zum einen die Ausstellung "Village Gutenberg", die im Rahmen des Gutenbergjahres stattfand, und die Theaterproduktion "Die Loreley" im Rhein am Loreleyfelsen, die schließlich auch als rheinland-pfälzischer Beitrag auf der EXPO 2000 in Hannover zu sehen war. Fortgesetzt wurden die erfolgreich begonnenen Kooperationen mit Frankreich aus dem Kultursommer-Jahr 1999 "Rendezvous mit Frankreich". So war mit dem "Cirque Baroque" die derzeit renommierteste Compagnie des Noveau cirque in Mainz zu Gast, und auch die Reihe "Voix et Route Romane" fand mit großem Zuspruch bei Publikum und Presse eine Fortsetzung.

1999 - "Rendezvous mit Frankreich"

Der Kultursommer 1999 hatte sich zum Ziel gesetzt, die Kenntnis der französischen Kultur auf deutscher Seite zu vertiefen, die kulturellen Verbindungen zwischen Frankreich und Deutschland zu festigen und damit das gegenseitige Verständnis zu fördern. Was auf politischer Ebene bereits erreicht war, sollte auf der kulturellen ausgebaut werden. Und dies mit großem Erfolg.
Noch nie zuvor fanden in einem Jahr so viele Kulturveranstaltungen statt, die mit Frankreich zu tun hatten: Mal kamen französische Künstler, mal arbeitete der Kultursommer mit französischen Veranstaltern zusammen, mal interpretierten deutsche Künstler ihre französischen Kollegen. Oder der Kultursommer selbst ging nach Frankreich, wie zum Beispiel mit dem großartigen Konzert "Das Requiem" von Hector Berlioz in Paris. Etwa 3/4 aller 1.600 Veranstaltungen im Kultursommer Rheinland-Pfalz waren dem Motto "Rendezvous mit Frankreich" gewidmet.

So sind neue Projekte zustande gekommen, wie die grenzüberschreitende Konzertreihe "Vokalmusik und romanische Straße" im Elsaß und in der Pfalz, die 1999 Jahr zum erstenmal zusammen mit dem Verein "Voix et Route Romane" in Frankreich und Deutschland stattfand und sich mittlerweile zu einer eigenen Reihe im Kultursommer entwickelt hat. Auch die lange Tradition französischer Festivals, wie zum Beispiel die Straßentheater- oder Chansonsfestivals inspirierte viele Veranstaltungen und belebte den Kultursommer auf eine sehr reizvolle Weise.

1998 - Jugend auf Kul-Tour

"Jugend auf Kul-Tour" lautete das Motto des Kultursommers 1998. Damit rückte erstmals der "junge Kultursommer" in den Mittelpunkt, der sich damals wie heute als Plattform für den rheinland-pfälzischen künstlerischen Nachwuchs versteht, der aber auch angesichts der zahlreichen kommerziellen Freizeitangebote Alternativen in Form von anspruchsvollen Kulturveranstaltungen für Jugendliche und mit Jugendlichen anbieten kann. Nicht der passive Konsum, sondern der aktive und kreative Umgang mit Kultur charakterisierte demzufolge im besonderen die Jugendkulturarbeit des Kultursommers 1998.

Die Nachwuchsförderung im Kultursommer hat bereits Tradition: Einrichtungen wie die Künstlerhäuser Schloß Balmoral und Edenkoben und Einrichtungen der Villa Musica in Mainz und Engers haben es sich schon seit langem zur Aufgabe gemacht, dem talentierten Nachwuchs eine Heimat und in Form von Stipendien eine solide künstlerische Ausbildung zu geben. Aber das allein genügt nicht: die Jugend braucht ein Podium, die professionelle Kulisse und das Rampenlicht. Ein kommerzieller Veranstalter kann dies schon aus ökonomischen Gründen kaum leisten.

Der Kultursommer hat diese Lücke zu schließen gewußt und die Bühnen zur Verfügung gestellt, die für ambitionierte Neulinge im Kulturgeschäft das Sprungbrett für eine künstlerische Karriere bedeuten können. Herausragende Beispiele waren der Festivalstern "Jugendtheater", das "Junge Forum" im Klassikbereich, das Landesnachwuchsfestival "Rockbuster" und "Jugend musiziert auf Weingütern" im Rahmen der Kultursommer-Reihe "Jazz und Kunst auf Weingütern."

Die kontinuierliche Nachwuchsförderung war jedoch nur ein Teilaspekt des Mottos "Jugend auf Kul-Tour". Auch inhaltlich bewegte sich alles um die Jugend und deren Lebens- und Erfahrungswelt, was sie bewegt und betrifft. Darüberhinaus wies "Jugend auf Kul-Tour" auch auf den Bewegungs- und Begegnungscharakter von Kultur hin, denn "Kul-Tour" bedeutete auch auf die Reise gehen, Grenzen überschreiten, entdecken, experimentieren und Neuland erschließen - nicht nur für Jugendliche, sondern auch als Anregung an die "Elterngeneration", Rückschau zu halten und den Dialog zu suchen.

Trotz Wetter und WM, den Hauptproblemen der Veranstalter in 1998, sind die insgesamt rund 1.600 Kultursommer-Veranstaltungen vom 1. Mai bis 3. Oktober erfolgreich "über die Bühne gegangen". Eine besondere Rolle spielten dabei die vier großen Jugendkulturfestivals in Ludwigshafen, Koblenz, Trier und Mainz.

1997 - "Zukunft hat Vergangenheit - 50 Jahre Rheinland-Pfalz"

Rund 2000 Veranstaltungen fanden zwischen dem 1. Mai und 3. Oktober 1997 in ganz Rheinland-Pfalz statt. Mit dem Motto "Zukunft hat Vergangenheit - 50 Jahre Rheinland-Pfalz" stand diese Kultursommer-Saison vor allem in Zeichen des Landesjubiläums, denn der 50. Geburtstag, den Rheinland-Pfalz am Verfassungstag, dem 18. Mai feierte, war für den Kultursommer ein willkommener Anlaß, sich auf die reiche Geschichte und die kulturellen Traditionen des Landes zu besinnen.
Die besondere Mischung der Kulturereignisse machte den Kultursommer auch in diesem Jahr wieder zu einer großen Veranstaltung für das ganze Land Rheinland-Pfalz.

Ein imaginärer Reiseweg durch die Geschichte führte die Besucher von der Römerzeit bis in die Gegenwart und füllte das Motto mit Leben. Andere Projekte erinnerten an die Rheinromantik oder an die für einige rheinland-pfälzische Regionen wichtige Geschichte der Bäder und Badekultur. Neu hinzukamen 1997 drei Festivals in Mainz, Hambach und Alzey, in denen internationale Stars Musik, Tanztheater, Kabarett und Comedy geboten haben.

Die beliebten und etablierten Veranstaltungsreihen des Kultursommers wie "Jazz und Kunst auf Weingütern", die Chormusikreihe "Singendes Rheinland-Pfalz", der "Burgenzauber", die "Internationalen Orgelfestwochen" oder die Reihe der Villa Musica "Musik auf Bürgern und Schlössern" fehlten natürlich auch im sechsten Jahr des Kultursommers nicht.

Die große Eröffnungsfeier fand in Speyer statt, das mit seiner Tradition und lebendigen Kulturszene als Auftaktstätte eines vielfältigen Kultursommers bestens geeignet war.

1996 - "Kultur und Medien"

1995 - "Nachbar Amerika"

1994 - "Begegnung der Künste"

1993 - "Europa"

1992 - "Kultursommer"

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