Veranstaltungen

05.07.2020 - 03.10.2020 | Mosel Musikfestival 2020

Von Beethoven über Big Band Sound und Dunkelkonzert bis zum Parfüm-Erlebnis:
Das Mosel Musikfestival 2020 wird ein Konzertsommer für alle Sinne.

Im 35. Jahr seines Bestehens lädt das Mosel Musikfestival 2020 zu fast 60 Konzerten ein, die den Besuchern nicht nur ein außergewöhnlich breites Spektrum an Hörerlebnissen bieten, sondern ein Fest für alle Sinne versprechen. Da kann gestaunt, gerochen und (mit-)gefühlt werden, wenn Künstler aus aller Welt entlang der Mosel von Luxemburg bis Koblenz konzertieren.


Ein weiteres Jubiläum ist den Festival-Machern sinnstiftend gewesen für das diesjährige Leitthema „Von Sinnen“: der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens. Was hört ein Mensch, der nichts mehr hört – und wie beeinflusst dies sein Komponieren?


Gleich am 5. Juli, dem offiziellen Eröffnungsabend in der Trierer Pfarrkirche Heiligkreuz, verspricht das „Dark Room“-Format des Orchesters im Treppenhaus: Augen zu, Ohren auf und Kopfkino an. Denn das Publikum wird mit Schlafmasken in den Saal geführt und erlebt Auszüge aus der von Beethoven komponierten Schauspielmusik zum Goethe-Drama „Egmont“ in völliger Dunkelheit – welche Bilder bei der für die heutige Zeit adaptierten Geschichte des Grafen Egmont „sehen“, bleibt ihrer eigenen Phantasie überlassen.
Vier weitere Konzerte werden in der ersten Juli-Woche hier in Heiligkreuz stattfinden, denn erstmals bespielt das Festival einen Veranstaltungsort in direkter Folge und aus verschiedenen Musikgenres: Das französische Orgel-Duo Olivier Vernet und Cédric Meckler ist dabei; Michelle David und ihre Band laden zu „The Gospel Sessions“ ein; Nikolaus Friedrich, Mario DeSecondi und Gulnora Alimova haben eine wahre Zeitreise durch die skandinavische Kammermusik-Literatur zusammengestellt und bilden den Auftakt für den Festivalbeitrag zum 2020er Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz „Kompass Europa: Nordlichter“; Abschluss der Konzert-Reihe in Heiligkreuz ist der erste „Sommersprossen“-Programmpart für Familien mit „Lilli, Zola und das Geheimnis der Tasten“ am 11. Juli.


Weitere Festival-Higlights sind z.B., wenn der Serpent-Virtuose Michel Godard gemeinsam mit der Parfumière Ursula S. Yeo am 30. August zu einem „Concert des Parfums“ ins Trifolion Echternach bittet, bei dem das Publikum Musik nicht nur hören, sondern auch riechen kann. Mnozil Brass (23. September, Wittlich), die SWR Big Band mit Giovanni Costello (25. Juli, Bernkastel-Kues) und die Huggee Swing Band (26. September, Schweich) sorgen für höheren Unsinn, eine Portion Leichtsinn und sinnige Unterhaltung vor allem bei den Freiluftkonzerten an sommerlichen Abenden.

Der Ausnahme-Hornist Felix Klieser spielt zum 25-jährigen Jubiläum des mittlerweile über 560 Mitglieder starken Fördervereins des Mosel Musikfestivals Mozarts Hornkonzerte gemeinsam mit dem Zemlinsky-Quartett (26. Juli, Trier). In Kloster Machern und Lieser ist vom 5. bis 8. August ein „Bachtraum“ zu erleben, in dessen Rahmen die Künstler Liv Migdal, Nils Økland, Slixs und Joseph Moog auch das Kultursommer-Thema „Kompass Europa – Nordlichter“ beleuchten.


Einen außergewöhnlichen Höhepunkt im Programm bietet das Mosel Musikfestival vom 21. bis 23. August sowie vom 18. bis 20. September mit dem hochkarätig besetzten Zyklus sämtlicher Beethoven-Streichquartette: Die preisgekrönten Ensembles Castalian String Quartet (Großbritannien), Calidore String Quartet (USA), Meccore String Quartet (Polen), Novus String Quartet (Korea), Quatuor Van Kuijk (Frankreich) und Schumann Quartett (Deutschland) spielen jeweils Werke aus der frühen, mittleren und späten Schaffensphase dieses bedeutenden Komponisten. Begleitet wird das ambitionierte Projekt von dem Philosophen Prof. Harald Schwaetzer sowie dem Musiker und Unternehmensberater Peter Dellbrügger und ihren sogenannten „Beethoven-Dialogen“, mit denen sich die beiden Referenten auf interaktive und anregende Weise dem Schaffen Beethovens annähern.


Dazu gibt es Sinnesfreuden beim „Weinklang“, die Schwedin Anne Sofie von Otter, eine der bedeutendsten Mezzosopranistinnen unserer Zeit, die A-cappella-Stimmen von The Tallis Scholars und vieles mehr.


Den „Schlussakkord“ für den Festivalsommer 2020 setzen der Trierer Domchor, der Kathedraljugendchor und das Philharmonische Orchester Trier mit weiteren Chören und namhaften Solisten am 3. Oktober in der Hohen Domkirche. Mendelssohn Bartholdys „Lobgesang“ steht dann auf dem Programm – und ein weiteres Werk des großen Jubilars van Beethoven: die Messe C-Dur op. 86. Damit schließt sich der stilistisch weite musikalische Bogen, den das Mosel Musikfestival 2020 spannt. 

Weblinks:
www.moselmusikfestival.de

Beginn:5. Jul 2020
Ende:3. Okt 2020, 23:59 h
Ort:Von Luxemburg bis Koblenz – und (fast) immer mit Blick auf die Mosel: Unsere Festivalorte wählen wir mit ebenso großer Liebe aus, wie unsere Künstlerinnen und Künstler. Es sind große wie kleine Kirchen, Burgen und Schlösser, Klosterruinen und historischen Zeugen der Römerzeit, ergänzt um architektonische Juwelen von Spitzenweingütern und Industriedenkmälern – dies alles inmitten einer der faszinierendsten Kulturlandschaften Europas. Kunstvoll illuminiert und technisch hochwertig vorbereitet, sind sie eindrucksvolle Kulisse für unsere Musikdarbietungen.
Region:Mosel/Saar

Ticketing:
Weblink:www.moselmusikfestival.de
Hotline:0651 97 90 777
E-Mail:info@moselmusikfestival.de

Info:
Hotline:06531 5000 95
E-Mail:info@moselmusikfestival.de

Preise:ab 19,00 € (www.moselmusikfestival.de)
Einlass:ca. 1 h vor Konzertbeginn

Behindertengerecht:
Menschen mit Handicap beraten und unterstützen wir bei der Planung Ihres Konzertbesuchs gerne. Eine Email unter info@moselmusikfestival.de oder ein Anruf unter 06531 / 500095 genügen. Gerne planen wir ihren Konzertbesuch gemeinsam!

Kategorie:
Feste/Festivals/Festwochen
Musik

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