Veranstaltungen

18.05.2018 - 20.05.2018 | Burg Waldeck Internatonales Liederfest 2018

Das erste Festival auf Burg Waldeck fand 1964 statt – 5 Jahre vor „Woodstock“. Einflüsse des französischen Chansons und der amerikanischen Folk- und Protestsong-Szene waren der Gegenpol zum damals gängigen Schlager. Liedermacher wie Hannes Wader, Franz Josef Degenhardt, Reinhard Mey, Joana, Dieter Süverkrüp, Schobert & Black, Walter Mossmann oder Peter Rohland starteten hier ihre Karrieren.

Die ersten Open-Air-Festivals der 60er Jahre auf Burg Waldeck ebneten den Weg für die heute noch vielfältige Szene der Folk-Sänger, Liedermacher und Chansonniers in Deutschland.

Das Festival 2018 sieht sich dieser Tradition verpflichtet und bringt in seinem Programm „alte Recken“ und junge Stimmen zusammen und dokumentiert die lebendige Szene des Genres.


Das Burg Waldeck Festival 2018 im Rahmen des Kultursommers 2018 – Motto: Industrie – Kultur – zeigt die gesamte Bandbreite der Folk-, Lieder- und Chanson-Szene des Landes.

Moderation: Kai Engelke
Adax Dörsam, Programmgestaltung Liederfest Waldeck 2018

Jens Kommnick
Der virtuose Gitarrist ist ein führender Vertreter des Celtic Fingerstyle. 2012 wurde er als erster und einziger Deutscher in der Geschichte „All Ireland Champion“. Er arbeitete mit Reinhard Mey, Werner Lämmerhirt, Ian Melrose, Allan Taylor, Klaus Weiland, Liam O’Flynn.

Schnaps im Silbersee
Liedermacher, Liedermachings, Geschichtenerzähler, Sänger, Quatschmacher, Musiker, Träumer, Fragensteller, Biertrinker, Melancholiker, Rocker, Romantiker, begeisterte Begeisterer und natürlich Gutausseher! Und eine spielt statt Gitarre Geige und ist zumindest im letzten Punkt außer Konkurrenz.

Bürger from the Hell
Einen provokanten Höhepunkt des Festivals bringt „Bürger from the hell“: Er persifliert mit Stimme, Human Beat Box und E-Gitarre auf einzigartige Weise das Pop- & Rockbusiness – und bringt mit seiner Schauspielkunst das Publikum zum Staunen und Lachen!

Matthias Ningel
Er ist ein Meister der überraschenden Wendung und der fröhlichen Selbstironie und stellt sich dar als orientierungsloses nur bedingt überlebensfähiges Muttersöhnchen. Klavierspielen, erzählen, mit dem Publikum flirten – all das scheint ihm federleicht von der Hand zu gehen.

Falk
Der Liedermacher und seine Gitarre watschen unsere First-World-Problemchen en passant ebenso ab wie diese „Skizzen“ auch eine nachdenkliche Welt umreißen, die mittlerweile etwas zu lustvoll in den Abgrund zu starren scheint. Ein Clown mit Herz, Hass und Humor, der diesem Zirkus namens Leben auf seinen Shows einen würdigen Spiegel errichtet.
Er wurde 2017 Sieger des Turiseder Troubadorums.

Manfred Maurenbrecher
Er haut in die Tasten und stapft leidenschaftlich mit dem Fuß, ist schwer zu verorten und trifft trotzdem punktgenau. Seine Welt ist dunkel, verschroben, traurig, düster, tief; es sind die Widerhaken, in denen sich seine Meisterschaft zeigt. Aber auch seine leichte und witzige Seite kommt zur Geltung. Einer der großen Songschreiber in deutscher Sprache.

Sarah Lesch
Wurde ihre erste Platte noch in der “schmutzigen Küche” aufgenommen, so ist ihr aktuelles Album der Blick aus dem Fenster. Der Blick auf eine Welt, die verrücktspielt, schreckliche Dinge zulässt und gleichzeitig alles ist, was wir haben: stark, schön und zerbrechlich. Sie zählt seit Jahren zu den umtriebigsten und produktivsten Liedermachern. Sarah Lesch ist Preisträgerin des Troubadour Chansonpreises, des FM4 Protestsongcontests, des Preises der Hanns-Seidel-Stiftung (Songs an einem Sommerabend) sowie des Udo-Lindenberg-Hermann-Hesse-Panikpreises 2016.

Openstage / Organisation: Carsten Langner clabauter@t-online.de
Neue Talente der deutschen Liedermacherszene stellen sich vor.

„Pfingstsonntag-Gespräch“ mit Fee Badenius & Sarah Lesch
der geistige Input an Pfingsten im Sälchen/Säulenhaus.

Annett Kuhr
„Ihre Stimme gleicht einer Umarmung“ schrieb der RheinMain- Anzeiger nach einem Konzert im Mainzer Unterhaus. Doch es wäre nur die halbe Wahrheit, würde man die mehrfach ausgezeichnete Liedermacherin mit dem samtenen Timbre auf die Besonderheit ihre Stimme beschränken. Nicht weniger beeindrucken die Poesie der Texte, die Melodien, die ungewöhnlichen Gitarren-Arrangements und ihre natürliche Ausstrahlung.

Carsten Langner
Die Presse zählt ihn zu den interessantesten Songpoeten Deutschlands. Reinhard Mey lobt das „perfekte Schreib-Handwerk“ des jungen Kielers, Chanson-Sängerin Joana schwärmt von seinen „wunderschönen Texten“ und dem „fabelhaften Gitarrenspiel“ und Liedermacher-Legende Hannes Wader gibt ihm, ganz unprätentiös, die Note „sehr gut“.

TRIO 3 D
Das dreidimensionale Bruder Trio konzertiert im Frack mit drei Personen zu dritt trickreich mit viel Witz und Können. Mit Gitarre, Fagott und Klarinette präsentieren sie einen Mix von eigenen Kompositionen, Popsongs und klassischen Werken, die spannungsreich miteinander verknüpft und im ganz eigenen Akustiksound dargeboten werden. Perlen der Popmusik werden neu interpretiert unter virtuoser Einbeziehung von klassischer Musik.

Fee Badenius
Sie sieht mit dem Herzen, ohne kitschig oder belanglos zu werden; erhebt sich, wo sie kritisch wird, nicht über ihr Publikum und grenzt sich doch freundlich, aber bestimmt ab,wo es nötig ist – von ihrer Freundin ebenso wie von militanten Vegetariern und allem ideologisch Verbohrten. Sie verzichtet auf die üblichen, bewährten Mittel des beißenden Spotts, der verächtlichen Ironie, der lärmenden Aggression. Sie ist im Gegenteil von einer so ganz und gar unangestrengten liebenswerten Natürlichkeit, dass man sie sofort mag und sich in dem, was sie vorträgt, bereitwillig gespiegelt findet.

Weblinks:
www.burg-waldeck.de

Beginn:18. Mai 2018, 20:30 h
Ende:20. Mai 2018
PLZ:56290
Ort:Burg Waldeck
56290 Dorweiler
Region:Hunsrück/Nahe

Ticketing:
Hotline:06762 7997
E-Mail:burgvogt@burg-waldeck.de

Info:
Hotline:06762 7997
E-Mail:burgvogt@burg-waldeck.de

Preise:50.00 €
Öffnungszeiten:
9:00 - 24:00 Uhr
Einlass:9:00 Uhr

Behindertengerecht:
Mobilität

Kategorie:
Feste/Festivals/Festwochen

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