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07.05.2012 - 18.05.2012 | Neue Synagogen in Deutschland und den USA

Rund siebzig Jahre nach der Zerstörung und Zweckentfremdung der Synagogen im Holocaust entstehen bundesweit neue Synagogen und Gemeindehäuser ‐ ein hoffnungsvolles Zeichen wiederkehrenden jüdischen Gemeindelebens und eine neue Bauaufgabe für Architekten.


Der Ausgangspunkt der Ausstellung in Kaiserslautern berührt das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte. Die Zerstörungen der Synagogen im Zuge der Novemberpogrome 1938 markierten das vorläufige Ende eines engagierten jüdischen Lebens in Deutschland. Nach dem Ende des Nationalsozialismus konnte jüdisches Leben zunächst nur sehr langsam wieder in Deutschland entstehen. Doch in den letzten Jahrzehnten ist diese Wiederbelebung auch im öffentlichen Raum immer deutlicher sichtbar. Die neuen Synagogen drücken einerseits das neue Selbstbewusstsein ihrer Gemeinden aus und sind andererseits ein Bekenntnis der Juden, dauerhaft in Deutschland leben zu wollen.


Die Brücke zu den Entwicklungen in den USA schlägt Prof. Alfred Jacoby, der als Architekt neben den neuen Synagogen in Darmstadt, Kassel, Chemnitz und Speyer auch die Synagoge in Park City, Utah, konzipierte. Die musikalische Dimension jüdischer Kultur wird im Rahmen der Eröffnung im Mittelpunkt stehen, wenn Pianist Jens Barnieck und Mezzosopranistin Julia Oesch Stücke jüdischer Komponisten wie Friedrich Gernsheim, Kurt Weill, George Gershwin und Aaron Copland vortragen.

Beginn:7. Mai 2012
Ende:18. Mai 2012
PLZ:67657
Ort:Kaiserslautern, Edith-Stein-Haus
Region:Pfalz

Ticketing:
Weblink:http://www.atlantische-akademie.de/synagogen-ausstellung
Hotline:0 6 31 / 36 61 00

Behindertengerecht:
Mobilität

Kategorie:
Musik
Literatur/Lesung/Vortrag
Bildende Kunst/Ausstellungen

Neue Synagoge in Speyer
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